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SF-RPG Setting: Politik

Kategorie Rollenspiel
Inhalt
In SF-RPG: Setting schrieb ich:
Zitat:
„Der Hintergrund ist der eine Erde, die eine größere Umweltkatastrophe hinter sich hat, die politisch etwas geeinter ist als heute, aber weit davon weg ist, geeint zu sein - da gingen zwar etliche Nationalstaaten in größeren Staatenblöcken auf, ohne dass diese Staatenblöcke aber irgendeinen Ansatz zeigten, sich untereinander zu einen. Ein paar der Staaten spielen mal hier, mal da mit, und die Staatenblöcke spielen selbst mal in dieser, mal in jener Koalition mit. Das ist also nur eine einfachere Version der wenig guten politischen Situation, an die wir uns ja so gut gewöhnt haben.
Es gibt sogar etwas wie eine UNO - einen Papiertiger ganz ohne Zahnimitate.”
Ich glaube übrigens tatsächlich an die Möglichkeit einer geeinten Menschheit - aber im Grunde drückt das da oben eher meine Erwartung aus, daß 200 Jahre dafür viel zu kurz sind. Das dürfte doch etwas länger dauern - sagen wir mal 200 Jahre nach einem ganz üblen Schock.

Dabei gehe ich - vor das Jahr 2233 - von der folgenden Situation aus:
  • Afrika hat das Elend im Wesentlichen überwunden, und ist im Grunde südlich der Sahara geeint als Afrikanische Union (AU). Vermutlich werden Jahrhunderte der Ausbeutung nicht dazu geführt haben, dass diese Union besonderes freundlichen Umgang mit dem Rest der Menschheit pflegt.
  • Der arabische Bereich ist locker geeint. Es ist ein komplizierter Staatenbund, der sich aus einem arabischen Kern gebildet hat, und dem noch lockerer etliche nichtarabische Länder beigetreten sind. Das ganze heißt panarabische Föderation, und ist extrem locker und politisch extrem schwierig.
    Dieser Block unterhält eine kleine Verteidigungsflotte im Sonnensystem. Außerhalb dessen treten nur die Einzelnationen in Erscheinung.
  • Asien ist in Form einer mehr oder weniger engen Föderation (Asiatische Föderation, AF) verbunden - die fast ganz Asien, außer China und Russland umfasst. Es hat mehr die Form eines gemeinsamen Binnenmarkts (an dem auch Russland und China teilnehmen) mit gemeinsamer Verteidigungspolitik, und ist politisch nur locker geeint.
  • China existiert weiter. Mal alleine, mal in Koalitionen.
  • Europa ist mehr oder weniger geeint. Ich hab' sogar die Briten da hinein gesteckt - nicht allerdings die Schweiz.
    In 200 Jahren kann viel passieren. Hier nehme ich mal an, dass auch viel wenig gutes passiert ist, und es im Grunde alle 40 oder 50 Jahre einmal kräftig geknallt hat, und verkrustete Strukturen auf die harte Tour bereinigt wurden. Das Problem dürften andere Staatenbünde mit sehr ungleichen Wirtschaftsbedingungen (die werden wohl erhalten bleiben) auch haben, aber vermutlich wird es hier durch die ganze Kleinstaaterei und die deswegen kleinen Wirtschaftsräume der Kleinstaaten immer etwas schwieriger bleiben.
    Es dehne sich von der heutigen Türkei (inkl. asiatischem Raum) über die Ukraine bis Portugal/Irland.
  • Mittelamerika ist ein balkanisierte Region wie heute auch. Es ist der Bereich, in dem sich USA und Südamerika Machtspiele liefern, und ist eine ausgesprochen zurückgebliebene Region. Mexiko ist als Staat zerbrochen, die meisten der früheren Bundesstaaten sind selbständig, die nördlichen sind den USA beigetreten. Mexiko Stadt ist an Umweltproblemen und der eigenen Größe gestorben - es ist eine verwüstete Ruinenstadt.
    Die Inselregionen bilden eine sehr lockere Union, spöttisch die Armenunion genannt.
  • Die ozeanische Region hat einen gemeinsamen Binnenmarkt, aber keine gemeinsame Politik. Australien und Neuseeland versuchen politisch eigenständig zu bleiben.
  • Russland besteht auch weiter. Es ist viel zu klein für ein Vormachtstellung, und wackelt zwischen verschiedenen außenpolitischen Allianzen hin und her (Europa, China, Asien - und was auch sonst immer nützlich sein könnte).
  • Südamerika ist in Form einer Lateinamerikanischen Allianz geeint, die von einen Block aus Argentinien und Brasilien dominiert wird, und eine ausgesprochen zielgerichtete Politik verfolgt - nämlich die Interessen der beiden Schwergewichte möglichst effizient zu vertreten.
    Eines dieser Interessen ist, den Vorhof der USA (Mittelamerika) nicht ganz zur Ruhe kommen zu lassen, aber damit weit von einer kriegerischen Situation wegzubleiben.
  • Die USA gibt es auch weiter. Ihr Einfluss ist deutlich reduziert, sie ist nicht mehr mit Abstand Weltmacht Nummer 1. Außenpolitisch ist sie nun sehr zurückhaltend, und weitgehend isoliert.
    Sie umfasst auch Teile Mexikos.
Eine Reihe von weiteren Staaten gibt es auch noch - beispielsweise die Schweiz und Kanada. Letzteres ist vollständig selbständig, und nahezu unwichtig.

Weltrat


Er stellt den Nachfolger der UNO dar, und ist genau zahnlos. Die einzelnen Nationen haben jeweils ein Vetorecht, wobei ein Ältestenrat (aus verdienten Bürokraten und Diplomaten) den das Vetorecht ausübenden Staat für befangen erklären kann. Dieser Ältestenrat ist aber alles andere als unabhängig, und nimmt sehr häufig darauf Rücksicht, dass die Finanzierung des Weltrats gesichert bleibt. Er verfolgt oftmals im Hintergrund ganz eigene politischen Ideen, die mit der öffentlichen Statements der Weltrats oft nicht übereinstimmt.

Der Weltrat leidet unter einer extremen Unterfinanzierung, und ist bei allen Nationen verschuldet.

Seine Aufgaben umfassen die der UNO, und sein Einfluss ist auf die Erde beschränkt. Er hat überhaupt kein Recht, sich mit anderen Dingen zu befassen.

Kolonien

Viele der oben genannten Machtblöcke unterhalten Kolonien irgendeiner Form. Es kann sich dabei um kleine Stützpunkte handeln, deren Personal regelmäßig ausgewechselt wird, oder um tatsächliche Kolonisierungsprojekte mit der Absicht, dort langfristig zu leben.
Die meisten Kolonien sind im klein. Oft sind es nur ein paar Anlagen zur Versorgung von Raumschiffen, und in paar Fällen besteht die Kolonie aus einem halben Dutzend Leuten, die eine Fahne bewachen.
Oft befinden sich Kolonien mehrere Nationen auf einem Planeten oder Mond - eine Situation, die gerne für Konflikte sorgt.
Es gibt drei große Arten von Kolonien:
  • Da ist einmal die Kategorie anders leben, die gegründet wurde, um eben anders als auf der Erde zu leben. Die Kosten zur Gründung einer Kolonie, die sich selbst erhalten können soll, sind so hoch, dass sie normalerweise nur den ganz Reichen getragen werden können - daher sind die Besitzverhältnisse auf solchen Kolonien oft sehr ungleich. Das ist, was ich im Folgenden als Kolonie bezeichne.
    Welcher Kolonialbegriff zutrifft, hängt vom Einzelfall ab.
  • Die zweite große Kategorie sind die industriellen Anlagen - meist sind das Minen mit angeschlossenen Anlagen zur Produktion von Waren. Nur selten werden Rohstoff abgebaut und unverarbeitet verschifft - die meisten Rohstoffe findet man billiger zuhause. Im Folgenden bezeichne ich sie als industrielle Stützpunkte.
  • Die dritte Kategorie sind Stützpunkte für Militär oder Handel. Oft bestehen sie aus einem kleinen Raumhafen mit einem Ersatzteillager, ein paar Wassertanks und Anlagen zur Wassergewinnung. Im Folgenden bezeichne ich sie als infrastrukturelle Stützpunkte oder militärische Stützpunke.
    Auf den meisten wichtigen längeren Routen finden sich gut ausgebaut Häfen (oder Raumstationen), an denen die Schiffsbesatzungen ein wenig Abwechslung geboten bekommen. Sie findet man meist ein gutes Stück von der Erde entfernt - da, wo der Erholungsbedarf bei einer mehrwöchigen Schiffsreise schon groß ist.
Es gibt keine politisch selbständigen Kolonien - die Mutternationen sind durchaus bestrebt, die Unabhängigkeit ihrer Kolonien zu vermeiden. Dazu gehen sie unterschiedlich brutal vor, aber es gängige Praxis, dass Kolonisten, die nach Unabhängigkeit rufen, entweder nicht lange leben oder aber sehr viel Zeit im Gefängnis verbringen.
  • Die Afrikanische Union unterhält einige Stützpunkte im Sonnensystem und außerhalb. Sie plant für drei Kolonialprojekte, und ist in einem Fall schon dabei, Terraforming durchzuführen.
  • Die panarabische Förderung unterhält Stützpunkte auf Mars und Mond. Die einzelnen Nationen haben teilweise ausdehnte Kolonialprojekte außerhalb des Sonnensystem.
  • Die Asiatische Föderation unterhält Stützpunkte auf Venus, Mars und Mond. Auch hier unterhalten die einzelnen Nationen viele eigene Kolonien. Für die Venus ist ein großes Terraformingprojekt geplant, allerdings haben USA, Russland und Europa angekündigt, jeden Versuch des Terraformings der Venus als Kriegsgrund zu betrachten (alle drei Nationen betrachten die Venus als hervorragendes Gefängnis und ein ebenso hervorragendes Trainingsareal).
  • China unterhält mittlerweile 14 verschiedene große Kolonien mit zwischen 10000 und 10 Millionen Einwohnern. Oft wurden diese Kolonien anderen Nationen abgekauft, die sie sich nicht mehr leisten konnten. Insgesamt stockt die chinesische Kolonialisierung aber.
  • Europa unterhält etliche kleinere Stützpunkte im Umfeld der Erde, und hat insbesondere viele auf dem Weg zum Kraj-System (150 Lichtjahre von der Erde) platziert. Außerdem hat es in einem großen Kuhhandel das Recht erworben, in einem Achtel der als Altenberg-Cluster bekannten Region (1000 Lichtjahre von der Erde) Kolonien aufzubauen, steckt dort aber nun in einem großen Krieg fest.
  • Australien und Neuseeland unterhalten keine offiziellen Kolonien oder Stützpunkte - abgesehen von einem auf dem Mond. Inoffiziell gibt es allerdings ein paar Dutzend privat betriebene, und größere Schutzstreitkräfte auf Basis von Söldnern, die aus irgendwelchen Gründen fast ausschließlich aus Australien und Neuseeland kommen.
  • Russland hat viele kleine Stützpunkte, und sich einigen Kolonialisierungsprojekten anderer Nationen als Juniorpartner angeschlossen.
  • Südamerika hat als einzige irdische Nationen keinen Stützpunkt auf dem Mond, unterhält aber die L2-Station (Lagrange-Punkt #2 im Erde/Mond-System).
    Außerhalb des System werden 3 große militärische Stützpunkte unterhalten, von denen aus hunderte Kolonien und Stützpunkte überwacht werden. Südamerika hat zwar selbst keine weiteren Kolonien gegründet, aber etliche Private übernommen (teilweise mit massivem Druck) und auch die Kolonien verschiedener Kleinstaaten mehr oder weniger aggressiv übernommen.
  • Die USA unterhalten die beiden größten Militärstützpunkte auf Mars und Mond, und insgesamt 8 Kolonialisierungsprojekte in unterschiedlichen Stadien, darunter auch eine der ältesten und größten menschlichen Kolonien. Die USA haben dabei offenbar große Probleme mit Unabhängigkeitsbewegungen, und unterhalten einen Forschungsstützpunkt auf der Venus, in dem ausschließlich Bürger ihrer Kolonien untergebracht sind.


Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass ein Chaos entstanden ist: Das ist so gewollt.
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