Von der Jagd auf Quallen

Süßwasserquallen faszinieren mich, seit ich sie das erste Mal gesehen habe (2003 oder so).

Die Tiere sind extrem schwierig zu fotografieren, und der Ausschuß ist enorm.
Erstens sind sie kontrastarm, und damit für den Autofokus reines Gift. Auf den Bildern sehen sie schön leuchtend weiß aus, aber das sind eben die Bilder, in denen das Licht gut fiel… und selbst dabei hat die Kamera - jede Kamera - es schwer, genau dahin scharf zu stellen, wo es gerade optimal wäre.
Manuell fokussieren geht allerdings gar nicht… so schnell bin ich einfach nicht.

Zweitens bewegen sich die Tiere, und nur selten so, daß es vorhersehbar wäre.

Drittens erzeugt jede Bewegung des Fotografen oder der Kamera eine kleine Strömung, die ein so winziges Wesen mit zieht.

Apropos winzig: Winzig sind sie. Wenn man die Tentakel mal weg läßt, durchmessen sie derzeit einen Zentimeter oder nur ganz wenig mehr. Voll ausgewachsen kommen sie vielleicht auf 2 bis 2,5 Zentimeter.

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